Der vierte Schritt ist die hybride Durchführung des Prozesses, sowohl unter Einbezug der Beteiligungstools decidim als auch mit Hilfe von analogen Veranstaltungen und Workshops. Der Prozess ist in mehrere Abschnitte gegliedert, in denen partizipativ wesentliche Beiträge zur Identifizierung und Priorisierung der externen Randbedingungen für die Bildung von Basis- und Extremszenarien sowie für die Identifizierung und Gewichtung von Kriterien für die Entwicklung der Lösungskonzepte erarbeitet werden. Abschließend werden die entwickelten Lösungskonzepte verglichen und priorisiert.

Strukturell ist der EnAqua-Dialog folgendermaßen gegliedert:

Durchführung des EnAqua-Dialogs

 

Starter Workshops mit den relevanten Zielorganisationen:

Zu Beginn des Prozesses werden in den Piloträumen analoge Workshops zur Information über das Vorhaben mit den für den Prozess relevanten Zielgruppen durchgeführt. Ziel dieser Einführungsphase ist es, die Akteur:innen mit dem Ablauf des Partizipationsprozesses vertraut zu machen. Grundsätzliche Informationen zu den Piloträumen werden den Teilnehmenden im Vorfeld über decidim zur Verfügung gestellt und bekannte Herausforderungen sowie spezifische Rahmenbedingungen werden im Rahmen einer Umfrage erhoben.

Szenarien- und Konzeptworkshops mit den Zielorganisationen (EAD-Foren):

Basierend auf den Ergebnissen werden in jedem Pilotraum jeweils ein Szenarien- und ein Konzeptworkshop (sogenannte EAD-Foren) gemeinsam mit allen relevanten Zielorganisationen durchgeführt. Die EAD-Foren fokussieren die Entwicklung, Diskussion und Auswahl geeigneter Lösungskonzepte. Im Szenarienworkshop werden zunächst externe Randbedingungen diskutiert, priorisiert und gewichtet, während im Konzeptworkshop Bewertungskriterien für die Lösungskonzepte schwerpunktmäßig behandelt sowie erste gemeinsame Lösungskonzeptentwürfe erarbeitet werden.

Digitaler Partizipationsprozess zwischen den Workshops:

Zwischen den EAD-Foren wird die weitere Diskussion und Konsensentwicklung über decidim ermöglicht. Damit können interaktiv und gemeinschaftlich zentrale Thesen und Ergebnisvorschläge ausgearbeitet sowie Abstimmungen im Planungsprozess durchgeführt und somit die Entscheidungsfindung unterstützt werden.

Ergebnisworkshop:

Im dritten Forum steht die Auswahl der Lösungskonzepte für die Piloträume im Mittelpunkt. Hierfür werden die Ergebnisse der Konzeptbewertung und der Robustheitsprüfung vorgestellt, im Forum diskutiert und die bewerteten Konzeptentwürfe letztlich zur Auswahl gestellt.